7 Gesänge nach Ina Seidel für eine Altstimme und Klavier, op. 17 (1982)
4 kleine Lieder für Alt und Klavier, op. 31 (1988)
7 Gesänge nach Ina Seidel für eine Altstimme und Klavier, op. 17 (1982)
4 kleine Lieder für Alt und Klavier, op. 31 (1988)
Julia Kirchner (Sopran) und Saskia Klumpp (Alt) … Mit intensiver musikalischer Ausstrahlung und wohl dosiertem Vibrato gingen sie ihre beiden Arien “Erbarme dich, mein Gott” und “Aus Liebe will mein Heiland sterben” an. Diese ohne Zweifel schönsten Eingebungen Bachs waren die ergreifenden Ruhepunkte in dieser Aufführung. Sie gingen wahrlich unter die Haut.
Das Konzert eröffneten Riedlbauers “Sieben Gesänge nach Ina Seidel”… Der dunkle Grundton der Lieder ist für eine tiefe Stimme besonders geeignet; Saskia Klumpp ist die ideale Interpretin,die die geforderte Piano-Kultur optimal und klangintensiv umsetzt und mit dieser Fähigkeit tief in den psychologischen Wesensgehalt der Lieder eindringt.
Das Konzert schloss mit Richard Wagners “Wesendonck-Liedern” nach Texten von Mathilde Wesendonck. Saskia Klumpp verwirklichte des Komponisten Intentionen mit “endloser Melodie”, mit optimal auf die Textverteilung abgestimmter Phrasenlänge, mit spannungsvoller, aber unaufdringlicher Pianotechnik.
Morgensternlieder op.129
Seascapes and Shanties op.135
Saskia Klumpp ergriff in ihrer berühmten Arie “Inflammatus” mit schöner Altstimme und bezwingender Intensität.
Hier der Fliesstext …
Das von Strauss geforderte Hochdramatische in dieser Partie (der Salome) muss eben natürlich-organisch aus dem Stimmkörper herauswachsen und differenziert werden – so, wie dies bei der Herodieas von Saskia Klumpp der Fall gewesen ist, die überdies mit ihrer starken Bühnenpräsenz überzeugte.